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Carbon-Laufrädern - lieber nicht?

Wer sich auf ein Rennrad mit Carbon-Laufrädern setzt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er ein Rad fährt, dessen Bremsverhalten nicht zeitgemäß ist. Auf trockener Straße bremst es mäßig, bei Regen fast gar nicht. Auf langen Abfahrten birgt die schlechte Wärmeableitung von Carbon zudem das Risiko, dass die Felge beschädigt wird, sich teilweise auflöst und möglicherweise sogar plötzlich der Schlauch platzt. Hier sind vor allem die Hersteller der Carbon-Laufräder gefragt, neben dem Streben nach immer weniger Gewicht und besserer Aerodynamik auch das Bremsverhalten ihres Laufrades als wichtiges Entwicklungsziel zu formulieren und in Zusammenarbeit mit den Bremsen- bzw. Belagherstellern auch zu erreichen. Die gültige CEN-Norm kann für solche Entwicklungen allerdings nicht die Richtschnur sein: Sie sieht für Bremssysteme eine Test-Geschwindigkeit von 12,5 km /h vor. Dieses Tempo eines Hobbyläufers hat mit einer rasenden Abfahrt im Radsport nicht viel gemein.

Die Zukunft heißt Fahrrad

Der Zukunftsforscher Matthias Horx sieht in seiner aktuellen Prognose das Bike als Zukunfts-Trend. Seiner Ansicht nach ist die Dominanz der Autos durchbrochen. Moderne Stadtbewohner gehen zu Fuß, fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder „mit einem coolen Bike”, so Horx. Das Fahrrad liege in der Schnittmenge gleich mehrerer Trends wie Klimaschutz, Gesundheit und Technik-Kult. Um Gegenstände zu transportieren bedarf es dann nur noch cooler Fahrradrucksäcke.

Keine Tour 2008 für Alberto Contador?

Der Tour-Sieger 2007, Alberto Contador, darf möglicherweise nicht zur Tour de France 2008. Zumindest stellt Tour- Chef Christian Prudhomme einen Start des Spaniers aufgrund seiner Verwicklung in die Affäre um Doping-Arzt Fuentes in Frage.
In einem Interview mit der spanischen Zeitung Marca sagte er: „Ich kann noch nicht sicher sagen, ob Contador dieses Jahr teilnehmen wird, nachdem das Italienische Olympische Komitee (CONI) erneut Untersuchungen in der Operaciön Puerto aufgenommen hat. Wir werden keine einzelnen Fahrer ausschließen, aber vielleicht ganze Teams (in Contadors Fall: Astana, Anm. d. Red.).”
Der Präsident des Weltradsportverbandes UCI, Pat McQuaid, ist nicht begeistert von dieser Möglichkeit, schließt sie aber nicht aus: „Nach kürzlich getroffenen Vereinbarungen mit mehreren europäischen Radverbänden ist die Tour das einzige Pro-Tour-Rennen, an dem alle 18 Pro-Tour-Teams teilnehmen sollten. Ob sich Veranstalter ASO daran hält, ist jedoch fraglich.” Contador hat angekündigt, vor dem CONI E auszusagen, wenn er dazu aufgefordert werde.

Tour de France 2009 Start in Monaco

Kann es einen schöneren Grand Départ der Tour de France geben als den des vergangenen Jahres in London? Das Fürstentum Monaco wird der britischen Hauptstadt sicherlich Konkurrenz machen, wenn die Tour dort 2009 beginnt.
Im Dezember hat der Tour-Organisator ASO seine Pläne für die ersten drei Tage der Rundfahrt im nächsten Jahr — die Team-Präsentation und die ersten beiden Etappen — veröffentlicht. Den Auftakt bilden ein 15 km langes Einzelzeitfahren am Samstag und eine Straßenetappe am Sonntag, die über den berühmten Grand-Prix-Kurs und nach Frankreich hineinführt.
Das lange Zeitfahren zum Auftakt ist ein weiteres Novum, nach dem Renndirektor Christian Prudhomme schon bei der diesjährigen Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt den Prolog gestrichen hat. Stattdessen beginnt die Tour de France im kommenden Juli in der Bretagne mit einer 195 km langen Straßenetappe von Brest nach Plumelec.
Ziel und Start des Einzelzeitfahrens in Monaco wird am Port Hercule sein, der ebenfalls an der Grand¬Prix-Strecke liegt. Der Zeitfahr-Kurs führt nach rund 5 km nach Frankreich hinein, und die ersten 7 km sind ansteigend. Danach geht es bergab zurück nach Monaco und wieder auf die Grand-Prix-Strecke.
„Diese Etappe verspricht sehr glanzvoll zu werden”, sagte Prudhomme, „in einer landschaftlich sehr schönen Umgebung mit dem Mittelmeer im Hintergrund.”
Der Zielort des zweiten Abschnitts steht noch nicht endgültig fest, aber zu erwarten ist eine relativ flache, rund 200 km lange Etappe, bei der es vielleicht ein erstes kurzes Rendezvous mit den Alpen gibt. Das Rennen machte zuletzt 1964 Station in Monaco, als Jan Janssen den 187,5 km langen Abschnitt von Monaco nach Heres gewann.

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