Fahrradtour in Südtirol
Ohne gewaltige Steigungen Südtirol ken¬nen zu lernen, ist das Motto einer Sieben-Tage-Reise von Funactive Tours. Pustertal, Eisacktal, Etschtal - ein Großteil der Touren schlängelt sich im gemütlichen Auf und Ab entlang der bekannten Bergflüsse. Und wenn’s dann doch mal steiler werden würde, stehen Transfers mit Bus oder Bahn zur Ver¬fügung, etwa mit der neuen Vinschgerbahn von Meran nach Mals. Aber abwärts darf’s auch etwas anspruchsvoller sein: Wer möch¬te, der kann die spannende Abfahrt vom Jaufenpass (2092 m) hinunter nach Sterzing per Rad probieren.
Transalp Mittenwald – Gardasee
Leichter lassen sich die Alpen per Fahrrad nicht bezwingen. Das bedeutet allerdings noch lange nicht, dass diese Radwoche aus gemütlichem dahin rollen besteht. Immerhin 350 Kilometer und bis zu 530 Höhenmeter am Tag gilt es zu überwinden, etwa vom Etschtal zum Gardasee. Die Route führt von Mittenwald
am Karwendelgebirge vorbei hinunter ins Inntal, dort über Landeck zum Reschenpass. Danach weist die junge Etsch den Weg vorbei am Ortlermassiv durch den Vintschgau ins Südtiroler Weinland, bevor es via Trento nach Riva geht. Übernachtet wird stets in komfortablen Vier-Sterne-Häusern mit leckerer, lokaler Küche. Die sogenannte „Via-Claudia-Tour” steht im Programm von Alps Bike Tours ab 935 Euro.
INN - Radweg Maloja - Innsbruck
Vom herrlichen Hochtal des Oberengadins bis zur Metropole Tirols stets entlang des jungen Inns. An dieser 230 Kilometer langen Route liegen nicht nur mächtige Dreitausender, wie der Piz Corvatsch, sondern auch interessante Orte wie St. Moritz, Bad Scuol im Unterengadin und Landeck im Westen Tirols. Aber en route wird es nicht nur optisch alpin. Etwas Kondition und Fahrtechnik sollte der Radreisende daher mitbringen. Weite Abschnitte bestehen aus Wald- und Schotterwegen, außerdem warten einige nicht zu unterschätzende Steigungen und Abfahrten. Im Winter kann man dort übrigens auch hervorragend seinen Skiurlaub verbringen.
Rhone Radweg
Von Andermatt startet auch eine zweite Alpen-Route entlang eines großen europäischen Flusses - der Rhone-Radweg mit rund 310 Kilometern. Die Panorama-Strecke vereinigt sehr unterschiedliche Landschaften. Im sonnen verwöhnten Wallis flankieren schneebedeckte Viertausender das Tal. Szenenwechsel ab Villeneuve: Die weite, licht überflutete Fläche des Genfersees auf der einen, Weinberge auf der anderen Seite begleiten den Reiseradler bis zum Ziel in Genf, wo sogar Palmen die Uferpromenade säumen. Individuelle Touren von drei bis sechs Tagen Länge mit unterschiedlichen Unterkunftskategorien kann man buchen. Einige beginnen erst in Oberwald, um die anstrengende, aber landschaftlich reizvolle Auffahrt zum Furkapass zu vermeiden.
Rhein - Radweg
Fast in den Regionen des ewigen Eises entspringt der junge Rhein in den Schweizer Bergen, hoch oben beim Oberalppass in 2000 Metern Höhe. Wer es gemütlich angehen möchte, bucht eine Fünf-Tage-Tour erst ab Disentis nach Schaffhausen. Das richtig bombastische Alpenpanorama erleben dagegen eher die Konditionsstarken, die ihre Tour bereits in Andermatt beginnen, aber dann die Serpentinen hinauf zum Oberalpass noch vor sich haben. Durchs schöne Graubünden rollt der Rheinradier hinaus zum Delta vor dem Bodensee und weiter Richtung Hochrhein und Schaffhausen.
Fahrrad fahren in den Dolomiten
Nicht nur wahre Alpen-Fans bezeichnen die Dolomiten als das schönste Gebirge der Welt, egal ob sie es erwandern oder erfahren. Zum Beispiel auf einer herrlichen Route von Sterzing in Südtirol nach Soligo im Veneto. Besonderes Highlight ist dabei der Bahnrad¬weg von Toblach nach Cortina d’Ampezzo, vorbei an den mächtigen Felsmassiven der Drei Zinnen und des Monte Cristallo. Bei Alps Bike Tours gestaltet sich diese Reise sowohl zum optischen wie auch zum kulinarischen Genuss, nicht nur weil Bassano del Grappa und der Prosecco-Ort Valdobbiadene am Wegesrand liegen.

